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Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart Jg. 6
(2005), Heft 4
»Sieh, / die Sonne kehrt / wieder / als goldener Rauch. […] Es tagt / heute / zum zweiten Mal.« [1], heißt es in einem Gedicht, das Hilde Domin (geb. 1909) in ihren frühen Lyrikband Rückkehr der Schiffe (1962) aufgenommen hat. Es ist das dritte der »Lieder zur Ermutigung«, und es trägt die Widmung »für Li« [2]. »Li«, das ist Nelly Sachs, die um 18 Jahre ältere Dichterkollegin und Freundin in Stockholm, mit der Hilde Domin zwischen 1960 und 1967 eine »fast schwesterliche Korrespondenz« [3] führte. [4]
In Ihrem »Offenen Brief an Nelly Sachs«, den Hilde Domin aus Anlaß des 75. Geburtstages von Nelly Sachs verfaßte, formuliert die Dichterin den Ausgangspunkt dieser – für beide Frauen besonderen – Freundschaft wie folgt:
»Bei Kriegsende sah ich zum ersten Mal Bilder aus den Konzentrationslagern […] Am schlimmsten waren mir die Leichenhaufen: all diese nackten hilflosen Körper, wie ein Lager von verrenkten Puppen übereinander gestapelt. Ich konnte keine nackten Körper mehr sehen, besonders keine Schlafenden – […] Als ich Deine [angesprochen ist: Nelly Sachs; A.G.] Gedichte las, im Winter 59/60, also fast 15 Jahre später, da hast Du meine Toten bestattet, all diese fremden furchtbaren Toten, die mir ins Zimmer kamen.« [5]
Unter dem Eindruck von Nelly Sachs’ Gedichtband Flucht und Verwandlung (1959), begann sich das Trauma von Tod und Verfolgung bei Hilde Domin, – selbst Tochter aus assimilierten jüdischen Elternhaus und unter der Naziherrschaft zur »Flucht« aus Deutschland getrieben –, langsam zu lösen. Aus Dankbarkeit und mit dem Gefühl der Verbundenheit, schickte sie Nelly Sachs ihren ersten eigenen Gedichtband Eine Rose als Stütze (1959). Nelly Sachs ihrerseits antwortete mit der Gegengabe ihres Buches Und niemand weiß weiter (1957). Nach diesem begonnenen »Austausch der Herzen« [6] folgte ein langer, oft sehr persönlicher Kontakt in zahlreichen vertrauten Briefen.
Vor allem in den Jahren, die Nelly Sachs allein hilflos und krank in der psychiatrischen Anstalt eines Stockholmer Hospitals verbringen mußte, in den Jahren der Elektroschockbehandlungen und des Verfolgungswahns, hatte Hilde Domin stets viel Zuspruch für die schwesterliche Freundin übrig:
»Denn daß Dich ›alle‹ verraten haben, das kann doch nicht wahr sein. Ich glaube, daß alle Dich liebhaben. Wie auch ich Dich lieb habe und Dich nie verraten werde, sondern immer an Dich denke. Und Du kannst mir auch alles sagen und ich will immer für Dich da sein.« [7]
In einem Gedicht von Nelly Sachs steht der letzte Satz: »Aber Schweigen ist Wohnort der Opfer –« [8]. Der Satz endet im Verstummen – aber weder Nelly Sachs noch Hilde Domin ließen sich dauerhaft in der Lautlosigkeit – »bei den Fischen«, wie ein Gedicht von Nelly Sachs es nennt – nieder. Sie brachten statt dessen ihr Schicksal immer aufs Neue zur Sprache. Und wenigstens einmal gelang es ihnen dadurch, einander zu befreien und gegenseitig zu ›ermutigen‹. Am 11. Februar 1962 kann Nelly Sachs daher, als Reaktion auf das ihr gewidmete Gedicht, an die Freundin schreiben:
»Hilde – in mein dunkles Schicksal hinein tagte es mit goldenem Rauch – ich habe die Augen geschlossen und nur den Honig dieses Gedichtes und der anderen alle eingesogen.« [9]
für Li
Diese Vögel
ohne Schmerzen,
diese leichtesten goldenen
Vögel
dahintreibend
über den Dächern.
Keiner
nach dem andern
fragend.
Ohne Bitte,
ohne Sehnsucht,
sich mischend, sich trennend.
Wir,
unter den Dächern,
uns anklammernd.
Sieh,
die Sonne kehrt
wieder
als goldener Rauch.
Die fallende steigt.
Steigt aus den Dächern Hiobs.
Es tagt
heute
zum zweiten Mal.
Quelle: Hilde Domin, »Lied zur Ermutigung III«. Aus: dies., Gesammelte Gedichte
© S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 1987.
69 Heidelberg, Hainsbachweg 8
7.9.65 [1]
Nelly, liebe,
ich danke Dir für die Platte [2]: denn Du hast sie doch
wohl schicken lassen. Es kam auch der Band der Suhrkamp
Bibliothek, mit Deinen neuesten Gedichten [3], die ich –
die wir – außerordentlich stark finden. Er [4] ist
in der Form viel strenger, hast Du viel Chinesisches oder
auch Spanisches gelesen?
Wir waren ganz fasziniert. Am liebsten mochte ich das
Gedicht [5], wo das »Universum« in Deinem Zimmer
niederkniet, um Sichtbarkeit bittend. Das »Zeichen an die
Wand« (oder in die Luft) machen ist mir ja sehr verwandt,
zieht auch durch mein ganzes Werk.
Aber so vieles Schöne ist da, ich stehe noch ganz unter
dem Eindruck Deiner wahrhaft großen Sprache.
Ob der Besuch in Frankfurt [6], der ganze Trubel, nicht
viel sein wird für Dich? Ich hoffe, daß ich da bin, wir
wollen noch fort. Es geht mir auch nicht gut.
Ich möchte Dir auch schreiben, daß ich für meinen
Interpretationsband [7] das Gedicht »In der Flucht welch
großer Empfang unterwegs« gewählt habe. Horst Bienek [8],
der über Deine »Vokabeln« arbeitet, wird es
interpretieren. Sicher macht er das gut und sorgfältig.
Ich möchte gerne etwas wirklich Technisches. (Sage es
nicht weiter, ich erzähle niemand, wer über ihn arbeitet).
Falls ich da bin, ich, sonst Werner Weber [9], wird mit
Dir über das Gedicht sprechen und Dich bitten, ihm dazu
einen einzigen Satz zu sagen oder auch zweie. Am liebsten
täte ich es, wegen der Geschwisterlichkeit. Vielleicht
würde ich Dich um ein Wort über den »Empfang« bitten, weil
dies so besonders schön ist. Denn der da geht, er muß ja
weiter und fort. Vielleicht würde ich auch nach dem Stein
mit der Inschrift der Fliege fragen, dem einzigen, was Du
»in der Hand« hältst. Ich liebe dies Gedicht so sehr.
Christine Lavant [10] hat mir auch einen einzigen Satz
geschrieben. Man braucht nicht mehr. Der Winde Tuch, der
Sand, ob dies alles, auch das Meer, wohl daher kommt, daß
Du in Schweden bist, sodass das Meer für Dich so täglich
da ist mit seinem Salz wie für uns hier die Bäume?
Der Empfang, nicht wahr, er ist in jeder Minute da? Oder
täusche ich mich? Wie er auch in jeder Minute nicht da
ist.
Liebe, ich möchte etwas tun, um Deine Einsamkeit zu
verringern. Wie arm wir doch daran sind, nur die
»Außenseite« berühren wir, mit unsern Fingerspitzen.
Darüber habe ich eigentlich alles gesagt, in
Entfernungen (S. 45 ff. meines letzten Buchs) [11].
Die Stimme jedoch, sie geht durch und durch. Ich kann Dir
bald schon meine Stimme schicken, man macht eine ganz
kleine Platte [12], mit nur Wenigem. Sowie sie da ist,
bekommst Du sie.
Ob wir uns sehen? Wie ich Dich lesen hörte, sah ich Deinen gesenkten Kopf. Es ist so viel Unberührtheit in der Stimme. Ganz von weitem wollte ich mit der Hand Dir übers Haar fahren. Und dazu war ich weit und nah genug.
Deine
[Hilde] [13]
Zum Nobelpreis [14]
[Paris, 10.12.1966]
Glücklich ganz glücklich [–] deine gedichte sind liebe [–] nur liebe rettet die welt.
[Hilde] [15]
Zum 75. Geburtstag
[Paris] 10.12.66 (am 9. abgesandt)
Es muß und muß die Welt der Liebe siegen [–] Liebe[,] die die Sonne bewegt und die andern Sterne [–] schwesterlich Deiner gedenkend[.]
Hilde
Zur Einführung:
[1] Hilde Domin, »Lieder zur Ermutigung III«, in:
dies., Rückkehr der Schiffe, S. 61 (wieder in:
Hilde Domin, Gesammelte Gedichte, Frankfurt am Main
1987).
[2] Ebd.
[3] Hilde Domin, »Dankesworte«, in: Hilde Domin.
Kulturpreis der Stadt Dortmund. Nelly-Sachs-Preis
1983, S. 23.
[4] Vgl. Birgit Lermen; Michael Braun (Hg.),
»Briefwechsel zwischen Hilde Domin und Nelly Sachs«, in:
Lermen/Braun 1998, S. 217.
[5] Hilde Domin, »Offener Brief an Nelly Sachs«,
in: Nelly Sachs zu Ehren, S. 191.
[6] Nelly Sachs an Hilde Domin, Stockholm,
14.1.1960 – in: Lermen/Braun 1998, Nr. 1, S. 219.
[7] Hilde Domin an Nelly Sachs, Madrid,
8.10.1960 – in: Lermen/Braun 1998, Nr. 13, S. 227.
[8] Nelly Sachs, »Gefangen überall…«, in: dies.,
Späte Gedichte, S. 206.
[9] Nelly Sachs an Hilde Domin, Stockholm,
11.2.1962 – in: Lermen/Braun 1998, Nr. 21, S. 237.
Die Dokumente:
[1] 7.9.65] Das
Briefdatum steht im Typoskript unter dem Brieftext.
[2] Die Platte]
Nelly Sachs liest Gedichte, Suhrkamp Sprechplatte
(Auswahl einer Privataufnahme vom 29. Februar 1964),
Frankfurt am Main 1965. In einem späteren Brief schreibt
Nelly Sachs dazu: »Ich hatte eigentlich nur für nahe
Freunde ein Band eingelesen. Als Siegfried Unseld es
hörte, entschloß er sich für die Platte. Ich habe sie noch
nicht gehört, nur damals das Band.« (Nelly Sachs an
Hilde Domin, Stockholm, 10.9.1965 – in:
Lermen/Braun 1998, Nr. 28, S. 241).
[3] Band der Suhrkamp
Bibliothek, mit Deinen neuesten Gedichten] Nelly
Sachs, Späte Gedichte, Frankfurt am Main 1965 (=BS
161).
[4] Er] Im
Typoskript: Es.
[5] das
Gedicht] Nelly Sachs, »In meiner Kammer« [Aus:
Glühende Rätsel III], in: dies., Späte
Gedichte, S. 199.
[6] der
Besuch in Frankfurt] Im Jahr 1965 bekommt Nelly Sachs
den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
zugesprochen. Am 17. Oktober des Jahres, nimmt sie den
Preis persönlich in Frankfurt am Main entgegen.
Anschließend trifft sie im Haus ihres Verlegers Siegfried
Unseld, auf einem Empfang zu ihren Ehren, verschiedene
Schriftstellerkollegen (vgl. Arne Grafe, »Der Tod war
mein Lehrmeister«. Begegnung mit Nelly Sachs – Ein
Gespräch mit Gisela Dischner, in: Marburger Forum.
Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart, Jg. 6
(2005), Heft 3).
[7] meinen
Interpretationsband] Hilde Domin,
Doppelinterpretationen (1966); Nelly Sachs ist
darin mit dem Gedicht »In der Flucht…«
(Doppelinterpretationen, S. 156) vertreten. Ihre
Selbstinterpretation des Gedichts ist aus Auszügen dreier
Briefe an Hilde Domin zusammengestellt (vgl.
Doppelinterpretationen, S. 157).
[8] Horst
Bienek] Deutscher Schriftsteller (1930-1990); Bienek
wurde nach Nelly Sachs (1961), als elfter Preisträger,
1981 mit dem Nelly-Sachs-Preis (Kulturpreis) der
Stadt Dortmund ausgezeichnet. 1983 ist es Hilde Domin
selbst, die den – alle zwei Jahre verliehenen – Preis
entgegen nehmen darf.
Am Schluß seiner Interpretation zu Nelly Sachs’ Gedicht
schreibt er in den Doppelinterpretationen:
»Heimatlos ist Nelly Sachs geworden, die seit 1940 in
Schweden lebt, aber sie schreibt in der Sprache ihrer
einstigen Heimat, in Deutsch. An Stelle von Heimat hat
Nelly Sachs die deutsche Sprache gewählt. […]. Sprache als
Heimat. Sprache als Verwandlung der Welt: Das ist das Werk
der Nelly Sachs.« (S. 161).
Bienek veröffentlichte am 16. Oktober 1965 den Beitrag
»Sprache als Verwandlung der Welt. Eine Studie über Nelly
Sachs« in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
[9] Werner
Weber] Schweizer Literaturwissenschaftler und Kritiker
(geb. 1919); Weber war zwischen 1951 und 1973
Feuilletonchef der Neuen Zürcher Zeitung, später
Professor an der Universität in Zürich.
[10] Christine Lavant]
Österreichische Schriftstellerin (1915-1973); in Hilde
Domins Doppelinterpretationen (1966) ist Christine
Lavant, unmittelbar vor der Interpretation des Gedichts
von Nelly Sachs, mit ihrem Gedicht »Die Stadt ist oben
auferbaut« vertreten. Ihre Selbstinterpretation ist
tatsächlich nur einen Satz lang.
[11] in Entfernungen (S. 45 ff.
meines letzten Buchs)] In Hilde Domins Gedichtband
Hier (1964) stehen fünf Gedichte unter dem Titel
»Entfernungen«, zudem folgt eines mit dem Titel
»Entfernung« (vgl. Hier, S. 45-50).
[12] eine ganz kleine
Platte] Nicht ermittelt.
[13] [Hilde]] Im Typoskript
fehlt die Unterschrift.
[14] Zum Nobelpreis] Von
der Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm
erhält Nelly Sachs am 10. Dezember 1966, zusammen mit dem
israelischen Dichter Samuel Josef Agnon (1888-1970), den
Nobelpreis für Literatur. »Das Werk der Nelly Sachs
ist der intensivste künstlerische Ausdruck der Reaktion
des jüdischen Geistes auf die Leiden unserer Zeit […]«,
heißt es in der Verleihungsrede.
[15] [Hilde]] Im Typoskript
fehlt die Unterschrift.
Ruth Dinesen/Helmut Müssener (Hg.), Briefe der Nelly
Sachs, 2. Aufl., Frankfurt am Main 1985.
Hilde Domin, Rückkehr der Schiffe, Frankfurt am
Main 1962.
Hilde Domin, Hier. Gedichte, Frankfurt am Main
1964.
Hilde Domin, »Offener Brief an Nelly Sachs«, in: Nelly
Sachs zu Ehren. Zum 75. Geburtstag am 10. Dezember
1966. Gedichte – Beiträge – Bibliographie, Frankfurt
am Main 1966, S. 191-197.
Hilde Domin (Hg.), Doppelinterpretationen. Das
zeitgenössische deutsche Gedicht zwischen Autor und
Leser, hg. und eingeleitet von Hilde Domin, Frankfurt
am Main; Bonn 1966.
Hilde Domin, »Zerstöret nicht das Weltall der Worte«, in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung (16.4.1977).
Hilde Domin, »Zusätzliche Informationen zu Leben und Werk
von Nelly Sachs«, in: Nelly Sachs, 2. Aufl.,
München 1979 (Text und Kritik; H.23), S. 49-53.
Hilde Domin, »Daß nicht einer Tod meine, wenn er Leben
sagt. Die Dichtung der Nelly Sachs.« (Rez. zu Ehrhard
Bahr, Nelly Sachs, 1980), in: Dies., Aber die
Hoffnung, München 1982, S. 143-160.
Hilde Domin. Kulturpreis der Stadt Dortmund.
Nelly-Sachs-Preis 1983, Ansprachen und Dokumente zur
Preisverleihung am 4. Dezember 1983 im Haus der
Städtischen Bühnen, Dortmund 1983 (=Mitteilungen aus dem
Literaturarchiv; H.9).
Hilde Domin, Gesammelte Gedichte, Frankfurt am Main
1987.
Birgit Lermen; Michael Braun (Hg.), Nelly Sachs. »an
letzter Atemspitze Lebens«, Bonn 1998 (=Lebensspuren –
deutsche Dichter des 20. Jahrhunderts; Bd. 2)
[Lermen/Braun 1998].
Nelly Sachs liest Gedichte, Suhrkamp Sprechplatte
(Auswahl einer Privataufnahme vom 29. Februar 1964),
Frankfurt am Main 1965.
Nelly Sachs, Späte Gedichte, Frankfurt am Main 1968
(=BS 161).
Nelly Sachs, Gedichte, hg. und mit einem Nachwort
versehen von Hilde Domin, Frankfurt am Main
1977
(=BS 549)
Die Schriftstellerin Hilde Domin, die am 27. Juli 2005
ihren 96. Geburtstag feierte, stellte mir
freundlicherweise die hier veröffentlichten Dokumente als
Typoskriptkopien zur Verfügung. Die Wiedergabe erfolgte –
mit Ausnahme des Gedichts – nach dieser Vorlage.
Aus dem »sehr umfangreichen Faszikel« ihrer Korrespondenz
mit Nelly Sachs, wählte Hilde Domin bewußt für den
»Nelly-Sachs-Schwerpunkt« im Marburger Forum aus.
Für die Genehmigung zur Veröffentlichung der Dokumente
möchten wir ihr von Herzen danken.
Für die sehr entgegenkommende Erlaubnis, das »Lied zur
Ermutigung III« von Hilde Domin hier in vollem Wortlaut
wiederzugeben, danken wir ausdrücklich dem S. Fischer
Verlag in Frankfurt am Main.
Drei Briefe von Nelly Sachs an Hilde Domin aus dem Jahr
1960 wurden bereits abgedruckt in dem Band von
Dinesen/Müssener Briefe der Nelly Sachs (1985); ein
erheblich größerer Teil der Korrespondenz (insgesamt 35
Dokumente), einschließlich der hier neu abgedruckten
Briefe, wurde in dem Band Nelly Sachs. »an
letzter Atemspitze Lebens« (1998) von Lermen/Braun
vereinigt (genaue Angaben s. Literatur).
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